Der neue Blick aufs Meer (DNBAM) 2022

24 Stunden kostenfrei Kunst, Kreativität und Kommunikation

 

 

Themen/Termine Pavillon 2022

 

Banksy auf Föhr ?

 

PRESSEINFORMATION

 

Banksy & Co. auf Föhr?

Pop-Up-Galerie am Sandwall zeigt letzte Ausstellung für 2022

 

Wyk auf Föhr, 07. Oktober 2022 – Die Pop-Up-Galerie im Musikpavillon am Sandwall schließt nach einem abwechslungsreichen Sommerhalbjahr im Herbst wieder ihre Pforten. Damit endet bereits zum zweiten Mal eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Andreas Petzold und der Föhr Tourismus GmbH (FTG), die den Musikpavillon mit ihrem Team um Veranstaltungsleiter Roberto Caso betreute. Die letzte Ausstellung für 2022 zeigt – auf Petzolds Art und Weise – namhafte Künstler wie Banksy, Klimt und Da Vinci.

 

„Wir freuen uns, dass auch das zweite Jahr in der Pop-Up-Galerie für Dialog, Diskussionen und Austausch zur Kunst beigetragen hat und sind gespannt auf die Reaktionen zur Abschlussausstellung“, so Caso. Seit Anfang Mai diente der Musikpavillon als Galerie für verschiedene Kunstinszenierungen des Föhrer Konzept- und Multimedia-Künstlers Andreas Petzold. Hans Christian Andersens Schattenrissen erfreuten im Mai genauso wie die farbigen Formen von Krustentieren und Hummer im Sommer. Mit »Alles fliest auf Föhr« folgte Petzold kreativen Spuren der Fliesen in und rund um Nordfriesland. »Wer reitet so spät durch Nacht und Wind« (Goethe) stand im August in großen und kleinen Lettern auf den Scheiben des Musikpavillons. Unterhalb oder im Text versteckt, grafische und malerische Adaptionen und Interpretationen von Petzold zum Schimmelreiter von Theodor Storm. „Mit dieser spielerischen Aktion wurden die Betrachter im Rahmen des Projektes »Der neue Blick auf´s Meer« wieder einmal gelockt, Wahrnehmungsgewohnheiten zu überprüfen und gegebenenfalls in Frage zu stellen, denn Goethe und Storm hatten eigentlich nichts miteinander zu tun“, so der Nieblumer Künstler.

 

Am Ende der Saison im Herbst greift er nun abschließend die Idee von Rene Magrittes mitt­ler­weile wohl bekann­tes­tem Werk: „La Trahi­son des images (Ceci n’est pas une pipe)“ von 1929 auf und überträgt sie auf den Musikpavillon mit der Adaption „Ceci n'est pas une galerie“ („Das ist keine Galerie“). Magritte konfrontierte damit Bild und Wort in paradoxer Weise und irritiert seine Zuschauer. Als Leitbild der Irritation nutzt Andreas Petzold Banksys geschreddertes Bild „Girl with Balloon“. Das Schreddern des Namens Banksy ist für Petzold dabei die Fortsetzung Magrittscher Überlegungen. Ergänzt wird die Verwirrung durch die Präsentation von ausschließlich Namen großer Künstler vieler Epochen. Die Pop-Up-Galerie im Musikpavillon zeigt deshalb ab Anfang Oktober bis Anfang November Ai WeiWei, Banksy, Da Vinci, Otto Dix, Gustav Klimt, Jonathan Meese, Juan Miro, Emil Nolde, Gerhard Richter sowie Andy Warhol und viele andere mehr.

 

Weitere Informationen: kunsteins.de/aktuelles-mediathek

 

Kontakt:

Atelier KUNSTEINS, Andreas Petzold

Strandstraße 8

25938 Nieblum

+49 151 750 89 281

 

                                                                      

Bilder zur Veröffentlichung mit Nennung der Quelle:

Vorgeschmack auf die Ausstellung „Banksy & friends auf Föhr“ © Andreas Petzold

Andreas Petzold im Musikpavillon während seiner Ausstellung "Alles fliest". © Föhr Tourismus GmbH/Roberto Caso

 

Insel Föhr:

Deutschlands zweitgrößte Nordseeinsel Föhr liegt im Herzen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – einem Weltnaturerbe der UNESCO. Jährlich genießen über 210.000 Urlauber den typisch friesischen Charme der 82 Quadratkilometer großen Insel, die mit ihren langgezogenen, weißen Sandstränden, üppigem Grün und einer windgeschützten Lage als karibischste aller Nordfriesischen Inseln gilt. Ein buntes Veranstaltungs- und Aktivprogramm mit jährlich rund 9.000 Veranstaltungen macht die "Friesische Karibik" ganzjährig zu einem attraktiven Urlaubsziel für Groß und Klein.

 

Pressemitteilung zum Download:

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Pressekontakt:

Anna Preißler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Föhr Tourismus GmbH

Tel.: +49 (46 81) / 30 26

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www.foehr.de

 

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MEIN NAME IST EURYTHENES PLASTIKUS

Nein, es ist keine Krabbe, lautet die Antwort beim Anblick der Grafik, die ich* malerisch und grafisch im Stile Andy Warhols modifiziert habe. Das gefundene und erforschte Exemplar ist ca. fünf Zentimeter groß, sein Zuhause liegt allerdings in rund 6500 Metern Tiefe im Pazifischen Ozean und er hat trotzdem Plastik im Körper: Eurythenes plasticus. Die neu entdeckte Tiefsee-Spezies ist eine Flohkrebs-Art, die Forscher der Newcastle Universität im Marianengraben in der Nähe der Philippinen, an einem der tiefsten Punkte der Erde, gefunden haben. Mit dem Namen soll ein starkes Zeichen gegen die Meeresverschmutzung gesetzt und deutlich gemacht werden, dass wir dringend etwas gegen die massive Plastikflut tun müssen

 

Die neu entdeckte Spezies Eurythenes Plasticus zeigt nämlich, wie weitreichend die Folgen unseres laxen Umgangs mit Plastik sind. Es gibt Arten, die in den tiefsten und abgelegensten Stellen unseres Planeten leben und trotzdem schon heute massiv mit Plastik kontaminiert sind. Plastik ist in der Luft, die wir atmen, dem Wasser, das wir trinken und in den Tieren, die fernab der menschlichen Zivilisation leben. In dem Flohkrebs wurde Polyethylenterephthalat (PET) gefunden, ein Stoff der in vielen Alltagsgegenständen wie Einwegtrinkflaschen und Sportkleidung enthalten ist.

 

Der Weg des Plastiks von menschlicher Nutzung in Tiere wie Eurythenes Plasticus ist lang und endet oft in südostasiatischen Ländern mit schlechtem oder keinem Abfallmanagement. Dort kann er häufig nicht recycelt werden, sondern wird verbrannt oder landet auf Deponien – und gelangt auch von dort aus ins Meer. Im Wasser wird der Plastikmüll zu Mikroplastik zerkleinert, verteilt sich und wird schließlich auch von Eurythenes Plasticus aufgenommen.

 

Der im Flohkrebs gefundene Kunststoff PET wird unter anderem zur Herstellung von Einwegtrinkflaschen, Folien und Textilfasern verwendet. PET und andere Kunststoffe können sich im Meer mit Schadstoffen aus der Industrie und der Chemie verbinden, die sich in der Umwelt nur sehr langsam abbauen. Mikroplastikpartikel gelangen problemlos in die Körper von Meerestieren. Welche konkreten Auswirkungen das hat, ist noch nicht ausreichend erforscht. Doch eines ist sicher: Plastik enthält oft auch Zusatzstoffe wie Weichmacher und Flammschutzmittel, die den Meeresbewohnern schaden und durch die Nahrungskette auch den Menschen erreichen können. Der Name sollte deshalb als Warnung und Mahnung verstanden werden. Die künstlerische Interpretation greift diese Mahnung als Signal auf. Bis Mitte Oktober in der Pop-Up-Galerie im Musipavillon am Sandwall in Wyk auf Föhr.

 

GOETHE MEETS STORM  !

 

„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“ steht im August in großen und kleinen Lettern auf den Scheiben des Musikpavillons am Sandwall in Wyk. Unterhalb oder im Text versteckt, grafische und malerische Adaptionen und Interpretationen zum Schimmelreiter von Theodor Storm. Mit dieser spielerischen Aktion will ich die Betrachter erneut im Rahmen meines Projektes „Der neue Blick auf´s Meer“ locken, Wahrnehmungsgewohnheiten zu überprüfen und gegebenenfalls in Frage zu stellen. Mein Credo: „Kunst muss verblüffen, blenden, irritieren aber auch erheitern und erfreuen“, wird hier erneut in subtiler Art und Weise umgesetzt. Da gehört es auch dazu, daß die Arbeiten teilweise verpixelt sind und das Hinsehen dadurch herausfordern! Am Ende liegt sogar die Herausforderung beim Betrachter und die Erkenntnis, dass Goethe und Storm eigentlich nichts miteinander zu tun hatten, oder? Das bleibt das spannende an der Kunst.

 

WENN DER KLEINE HUMMER KOMMT !

Der Hummer hat durch seine besondere Form und Farbe, Eigenschaften für einen bunten Superstar unter der  Wasseroberfläche. Und natürlich auch in der bildenden Kunst oberhalb der Wasseroberfläche. zeigt sich das Krustentier nicht nur in seiner biologischen (Häutung), sondern in der gesamten Bandbreite  der kreativen Transformation. Maritime Pop-Art in großer Vielfalt.

 

Grâce à sa forme et à sa couleur particulières, le homard possède les caractéristiques d'une superstar colorée sous la surface de l'eau. Et bien sûr aussi dans l'art plastique au-dessus de la surface de l'eau. le crustacé ne se montre pas seulement dans son aspect biologique (mue), mais dans toute la gamme des transformations créatives. Du pop art maritime d'une grande diversité.

 

The lobster, with its special shape and colour, has characteristics for a colourful superstar below the water surface. And of course also in the visual arts above the water surface. the crustacean shows itself not only in its biological (moulting), but in the whole range of creative transformation. Maritime pop art in great diversity.

 

Mai                       Schattenrisse als malerische und grafische Interpretationen zu Hans Christian Andersen                 

 

Juni                       Alles fliest auf  Föhr

                                             Fünf Zoll oder 13x13

                                   Kreative Spuren der Fliesen nach und in Nordfriesland

 

Juli                        Wenn der kleine Hummer kommt

 

August                    Wer reitet so spät….! Malerische und grafische Bezüge zu Theodor Storm

 

September          Mein Name ist Eurythenes Plastikus und ich bin keine Krabbe !

 

Alles fliest 13x13

Auf der Spur der Fliesen nach und in Nordfriesland als Form der seriellen Kunst

 

 

Fliesen (fliisen; Blankstian; niederländisch:tegels) zieren heute 2022 noch die Wände vieler alter und auch neuer Friesenhäuser. Etwa im 18. Jahrhundert werden die Fliesen, die lange fälschlicherweise „Delfter Kacheln“ bezeichnet wurden, nach Nordfriesland eingeführt. Es waren Fayencen-Platten aus den Niederlanden in einer Standardgröße von fünf Zoll oder 13x13 cm. Der Begriff Kachel definiert eigentlich Keramikplatten für den Kachelofen.

Die Anfänge der Fliese liegen im mesopotamischen Zweistromland und verbreiteten sich über Spanien und der italienischen Stadt Faenza, die zur Namensgeberin Fayence wurde, auch über den Rhein als Transportweg bis zur Nordsee. Es ist eine Geschichte zwischen Repräsentation und Funktion. Die technische Geschichte der Fliese beginnt mit Ziegeln. Luftgetrocknet oder gebrannt dienten sie im alten Ägypten schon um etwa 2000 vor Christus als einfacher Fußboden. Zwischen Mesopotamien, Persien und Indien wurden sie später glasiert als Wanddekoration genutzt. Um 1510 begannen italienische Fayencenmacher in Antwerpen mit der Fliesenherstellung, die sich dann über Rotterdam, Utrecht, Amsterdam und auch Delft ausweitete.

 

Wenn im Herbst die Saison auf den niederländischen Handels – und Walfangschiffen zu Ende ging, nutzen die Föhrer Kapitäne und Kommandeure die Gelegenheit Fliesen für die Dekoration und Repräsentanz ihre Häuser mitzunehmen. Manchen Fliesenmacher konzentrierten sich auch auf Schiffsmotive und fertigten auch sogenannte Schiffstableaus aus mehrere Fliesen, die ein ganzes Schiff darstellte. Aber auch thematische Reihungen sind Bestandteil der dekorativen Wandgestaltung. Die Fliesen wurden auch als Ballast zur Stabilisierung der Schiffe genutzt und kamen somit über den Seeweg nach Nordfriesland und auf die nordfriesischen Inseln.

 

Die Fliesen schmückten als Kunstwerke nicht nur den Alterssitz des Seemanns, sie dienten auch der Dekoration in den Friesenhäusern, ohne die Wandflächen immer wieder neu verkalken (rußige Kamine) zu müssen. Thematisch orientierte man sich an Blumen (niederländisch: Blompotjes), Tiermalereien, Historien (Biblische Szenen/Bibelfliesen), Windmühlen und wie schon erwähnt, Schiffen und maritimen Motiven. Die Glasur der Fliesen hatte zweierlei Aufgabe: ersten verhinderten sie das Eindringen von Feuchtigkeit in den schlecht beheizbaren Räumen mit dünnen Wänden und sie  reflektierten zweitens die Wärme in der guten Stube. Ob Fliese oder Platte, eine Kachel ist eine Fliese auf gar keinen Fall, heißt es unter Fachleuten Während der Begriff Kachel vom Althochdeutschen „chachala“, irdener Topf, stammt, kommt die Fliese aus dem Niederdeutschen „vlise“, kleine dünne Steinplatte. „Kacheln und Fliesen gehören zwar beide zur Produktion von Fayencefabriken, aber der Begriff Kachel sollte nur in Verbindung mit dem Kachelofen gebraucht werden. Und die Fliese, die bis vor einigen Jahren noch mit Mörtel an die Wand gesetzt wurde, wird heute überwiegend geklebt. Die Kachel wurde gemauert, aber was nicht alles gekachelt wird, das ist so Unsinn“.

 

Heute begleitet uns dieses in der Regel 15x15 Zentimeter große Quadrat zwischen Küche, Flur und Badezimmer. Ihr Weg bis auf unser stilles Örtchen aber war lang und von historischem Auf und Ab gezeichnet. Der fliesentechnische Werdegang war eine kulturelle und historische Evolution, von seinen Anfängen im Zweistromtal bis über unser Waschbecken und in die gute Stube Frieslands. Zuerst begannen die holländischen Produzenten ihre Fliesen mit typisch regionalen oft ländlich-bäuerlichen Szenen zu bebildern. Die in Delft produzierten blau-weißen Keramiken wurden zu einem holländischen Nationalprodukt, das „Delfter Blau“ weltbekannt. Da es ein ungeschützter Markenname blieb, fluteten imitierte Delfter Fliesen halb Europa.

 

Der Wandel zur Wand von der Boden- zur Wandfliese, begann aber wohl zuerst durch den Kamin. Denn diesen flieste man vor allem zur Wärmedämmung und zur Bannung von Brandgefahr. Als Scheuerleiste wurde die Fliese zuerst als einfacher Wandschutz im der Wohnstube genutzt und „wanderte“ schließlich von da aus , je nach Status und Geld – durchs ganze Friesenhaus und entwickelte sich  als Schauobjekt- und Repräsentationsobjekt der kommenden Generationen.

 

Es war der kunsttheoretische Text „Der Ritus der Wiederholung“ - zur Logik der Serie in der Kunst der Moderne von Hans Zitko, der die Diskussion und den Impuls ausgelöst haben, mich umgebende Fliesen unter dem Aspekt der seriellen künstlerische Betrachtung einzuordnen. In einem ersten Verfahren wurden Fliesen in unserem Schlafzimmer fotografiert und nach vier Sujets katalogisiert. Schiffe, Soldaten (differenziert nach Reitern und sogenanntem Fußvolk), Blumen (florale Dekoration) und Alltagszenen. Ich folgte dabei der Idee von Zitko >Der Ritus der Wiederholung<, um nach signifikanten Beispielen für den Einsatz serieller Motive zu suchen. „Reihenbildung leisten eine spezifische Strukturierung von Raum und Zeit: durch die stetige Wiederkehr des Gleichen wird der ungestaltete Raum einer Ordnung des Maßes unterworfen, die zugleich die Art seiner zeitlichen Erschließung durch die Wahrnehmung regelt“

 

Im weiteren Text stellt er Bezüge zu Andy Warhol her. „Hier verbindet sich die Logik der Serialität mit den Prozesse der modernen medialen Reproduktion.“ Weiter heißt es im Text: „ Mit der flächenfüllenden Wiederholung eines Motivs – sei es eine Dollarnote, eines Starportraits oder auch einer Suppendose – wird jene  exzessive Multiplikation von Zeichen, Bildern und Waren ins Bewußtsein gerückt, wie sie in den gegenwärtigen Industrie- und Informationsgesellschaften zu beobachten ist!“

 

Ergänzende Textrecherche u.a. bei Ernst H. Gombrichs >Das forschende Auge<, ergaben weitergehende inhaltliche Verortungen, dass meine ersten Versuche der seriellen Reproduktion von grafisch und malerisch transformierten Fliesen einen Interpretationsrahmen bekamen. Serielle Kunst wird in der kunstwissenschaftlichen Literatur als Teil der zeitgenössischen Kunst betrachtet und beschreibt konkret mehrere Bildwerke, die als verwandte Gruppe präsentiert werden. Eine Serie von Gemälden oder dreidimensionalen Skulpturen kann als serielle Kunst klassifiziert werden, wie ein gemeinsames Thema oder eine gemeinsame Technik. Dabei wird immer wieder vergleichend vom >Monet-Effekt< gesprochen. Claude Monets Gemäldegruppen der „Heuhaufen“ und der „Ansichten der Kathedrale von Rouen“ werden kunsthistorisch als Beginn der Phase des seriellen Arbeitens im Bereich der bildenden Kunst angenommen. Serielle Gemälde- oder Grafikreihen werden seitdem als ein ästhetisches Phänomen eingeordnet, bei dem das einzelne Bild seine Wirkung und seinen Sinn erst im übergeordneten Gestaltungskonzept der Gruppe oder Serie entfaltet. Siehe hierzu Fliesen-Tableaus.

 

Serien sind eine Ganzheit aus Teilen. Sie bestimmen dabei Konstanten eines Systems von Wiederholung und Variation, das offen oder geschlossen, begrenzt oder unbegrenzt angelegt sein kann, so die gängigen Definitionen. In der folgenden Einordnung versuche ich Bezug auf Umberto Eco zu nehmen. Eco entwickelt in seinem Essay „Die Poetik des offenen Kunstwerks“ ein theoretisches Konstrukt, das das Kunstwerke neu kategorisiert und gleichzeitig eine neue Art der Kunstinterpretation ermöglicht. Grundlage für seine Theorie ist die Definition vom Kunstwerk, „die es grundsätzlich als eine „mehrdeutige Botschaft versteht, als Mehrheit von Signifikaten (= Bedeutungen), die in einem einzelnen Signifikanten (=Bedeutungsträger) enthalten sind“. Eco geht dabei von einer Mehrdeutigkeit aller Kunstwerke aus, die er als Offenheit beschreibt. Er weist darüber hinaus dem Zuschauer mehrere Offenheitsebene zu. „Eine begrenzte Offenheit“, die dem Betrachter den letzten und endgültigen Sinn vorgebe. Die zweite Art von Offenheit „lasse dem Betrachter Freiraum in seiner Interpretation, nur eingeschränkt durch die Strukturen im Werk selbst.Fünf Zoll oder 13x13 versucht der Spur der Fliesen nach und in Nordfriesland als Form der seriellen Kunst mit gemeinsamen Thema und Technik zu folgen.

 

Folgen Sie mit. Alles fliest 13x13 – Juni 2022, PopUpGalerie Musikpavillon am Sandwall in Wyk auf Föhr

 

 

 

Zu Gast bei HCA

 

Im August 1844 machte sich Hans Christian Andersen (HCA) auf Einladung des dänischen Königs Christian VIII. auf, die „unangenehmste Reise, die ich jemals unternommen habe“ zu  machen: Strömender Regen, matschiger Grund, extreme Langsamkeit der Kutsche – der Wagen schwankte wie ein Boot auf einem See, die ganze Gegend stand unter Wasser“. Und dann erst Dagebüll, der Hafen, von dem damals wie heute die Schiffe nach Wyk auf Föhr abgehen, „das erbärmlichste Loch auf der Welt“. Eine Tafel in der Großen Straße 16 in Wyk erinnert an die dortige Unterkunft Andersens 1819 wurde Wyk zum ersten staatlich anerkannten Seebad und ist heute mit dem Hafen als Tor zur Insel wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt von Föhr.

 

Der Musikpavillon am Sandwall mit Blick auf die Nordsee ist musikalischer Anziehungspunkt während der Saison und seit der Initiative des Föhrer Künstlers Andreas Petzold (PAN), den partiellen Leerstands des Musikpavillon als Pop-Up-Galerie für „Maritime Popart“ zu nutzen, auch Treffpunkt für Kunstinteressierte auf der nordfriesischen Insel.

 

Insofern schließt sich 2022 der Kreis nach 178 Jahren, dass Hans Christian Andersen erneut die  Insel Föhr besucht! Diesmal nicht als Literat von Weltrang, sondern als bildender Künstler.  Die Ausstellung „Poet mit Feder und Schere“ in der Kunsthalle in Bremen 2018/2019 und die Neueröffnung des Hans Christian Andersen Museum in Odense gaben letztendlich den Impuls die fast unbekannten Scherenschnitte kunsttechnisch in das Jahr 2022 zu transformieren und neu zu interpretieren. PAN hat dabei in Anlehnung an Andersens  Scherenschnittminiaturen großflächige Cuts in Pochoirs in Pappe und Folie geschnitten, die die Grundlage von Graffitis auf Künstlerdruckpapier ergaben. In einem weiteren Gestaltungsprozess wurden einige Arbeiten mit ergänzenden Werkstoffen zu eigenständigen Collagen umgeformt, um sie schließlich zu scannen und mittels unterschiedlicher Grafikprogramme am Computer zu popartigen neuen Arbeiten zu transformieren.

 

Diese Arbeiten sind ab Anfang Mai im Musikpavillon unter dem Titel „Zu Gast bei HCA“ zu sehen.

 

Invité chez HCA


En août 1844, Hans Christian Andersen (HCA) entreprend, à l'invitation du roi danois Christian VIII, le "voyage le plus désagréable que j'aie jamais entrepris" : "Pluie battante, fond boueux, lenteur extrême de la calèche - la voiture se balançait comme un bateau sur un lac, toute la région était sous l'eau". Et puis il y a eu Dagebüll, le port d'où partaient alors comme aujourd'hui les bateaux pour Wyk sur l'île de Föhr, "le trou le plus pitoyable du monde". Une plaque dans la Große Straße 16 à Wyk rappelle le logement d'Andersen à cet endroit. En 1819, Wyk devint la première station balnéaire reconnue par l'État et est aujourd'hui, avec son port comme porte d'entrée de l'île, le centre économique et culturel de Föhr.


Le kiosque à musique sur le Sandwall, avec vue sur la mer du Nord, est un point d'attraction musical pendant la saison et, depuis l'initiative de l'artiste de Föhr Andreas Petzold (PAN) d'utiliser l'espace partiellement vide du kiosque à musique comme galerie pop-up pour le "Maritime Popart", un point de rencontre pour les amateurs d'art de l'île frisonne du nord.


Ainsi, en 2022, la boucle sera bouclée, 178 ans plus tard, lorsque Hans Christian Andersen visitera à nouveau l'île de Föhr ! Cette fois-ci, ce n'est pas en tant qu'homme de lettres de renommée mondiale, mais en tant qu'artiste plasticien.  L'exposition "Poète à la plume et aux ciseaux" à la Kunsthalle de Brême en 2018/2019 et la réouverture du musée Hans Christian Andersen à Odense ont finalement donné l'impulsion pour transformer et réinterpréter artistiquement les silhouettes presque inconnues en 2022. Pour ce faire, PAN a découpé, en s'inspirant des miniatures de silhouettes d'Andersen, des cuts de grande taille dans des pochoirs en carton et en film plastique, qui ont servi de base à des graffitis sur papier d'impression d'artiste. Au cours d'un autre processus de création, certains travaux ont été transformés en collages autonomes à l'aide de matériaux complémentaires, pour finalement être scannés et transformés en nouveaux travaux de type pop à l'aide de différents programmes graphiques sur ordinateur.

Ces travaux seront exposés à partir de début mai au pavillon de la musique sous le titre "Zu Gast bei HCA".

 

A guest at HCA

 

In August 1844, Hans Christian Andersen (HCA) set out on the "most unpleasant journey I have ever undertaken" at the invitation of the Danish King Christian VIII: pouring rain, muddy ground, extreme slowness of the carriage - the carriage swayed like a boat on a lake, the whole area was under water". And then there was Dagebüll, the harbour from which the ships left for Wyk on Föhr, then as now, "the most miserable hole in the world". A plaque at Große Straße 16 in Wyk commemorates Andersen's accommodation there In 1819, Wyk became the first state-recognised seaside resort and today, with the harbour as the gateway to the island, it is the economic and cultural centre of Föhr.
The music pavilion at Sandwall with a view of the North Sea is a musical attraction during the season and, since the initiative of the Föhr artist Andreas Petzold (PAN) to use the partial vacancy of the music pavilion as a pop-up gallery for "Maritime Popart", also a meeting place for people interested in art on the North Frisian island.


In this respect, in 2022 the circle will be closed after 178 years, with Hans Christian Andersen visiting the island of Föhr again! This time not as a world-class man of letters, but as a visual artist.  The exhibition "Poet with Pen and Scissors" at the Kunsthalle in Bremen 2018/2019 and the reopening of the Hans Christian Andersen Museum in Odense ultimately provided the impetus to transform and reinterpret the almost unknown silhouettes in terms of art in the year 2022. Inspired by Andersen's silhouette miniatures, PAN cut large-scale cuts in pochoirs in cardboard and foil, which formed the basis of graffiti on artist's printing paper. In a further design process, some of the works were reshaped into independent collages using complementary materials, and finally scanned and transformed into pop-like new works on the computer using various graphic programmes.

These works can be seen from the beginning of May in the music pavilion under the title "Guest at HCA"

                         Programm 2021 erfolgreich beendet!

Ende April bis Ende Mai                                           Föhr ist nicht nur ein Wort 

                                                                                       50 farbige Wortspiele, in denen der Buchstabe F - stellvertretend   für Föhr – bildnerisches und grafisches Stilmittel   wird. Und da könnte man schon ganz schön “Dada“ werden, oder?

           Flossen hoch                                                                                      ist eher ein Synonym für „Hände hoch“ im klassischen Kriminalfilm! Im erweiterten Sinn kann man auch an „Halt“,  „Stopp“ oder “Achtung“ denken. Die Ausstellung „Flossen hoch“ am Musikpavillon verknüpft hierbei mehrere Aspekte des neuen Blicks aufs Meer.

 

Erstens genau hinzuschauen und zweitens sich bewußt zu machen, dass da draußen Millionen von Lebewesen mit Flossen existieren, deren Existenz wir bewußt oder unbewußt gefährden.

 

Giuseppe Arcimboldo zeigt in seiner Arbeit „Wasser“ (aus der Serie „Vier Elemente“) von  1566 eine Auflistung von 62 Fische und Krustentieren. Sein „Stilleben mit Fisch“ hat Peter Claez 1647 gemalt. Edouard Manet überzeugte mit „Stillleben mit Fisch“ 1864. Und auch van Gogh hatte sich mit „Bücklingen“ und anderen Fischinterpretationen künstlerisch positioniert. Picasso hat ihn gemalt und sich dabei zusätzlich noch für die Keramik als künstlerisches Stilmittel inspirieren lassen, bevor er den Fisch auch mit großen Genuss gegessen hat. Paul Klees „Goldfisch“ von 1925 setzte mit seiner klaren Farbsprache Zeichen. 1927 folgte Max Beckmann mit seinem großen „Fisch-Stillleben“. 1948 reussierte Bernard Buffet mit „Stillleben mit Fisch“. Wirklich spektakulär und irritierend war dagegen der Hai (1991) von Damien Hirst. Eher plakativ die Arbeit von A.R. Penck oder James Rizzi. Alle haben jedoch über Jahrhunderte den Fisch als kreatives Genre in ihrer kreativen Arbeit eingebunden und positioniert. Gemälde, die Lebensmittel darstellen, werden in der Renaissance erstmals zugeordnet. Die wichtigsten Arbeiten in der Geschichte der Lebensmitteldarstellung stellen allerdings die Niederlande in den öffentlichen Fokus und prägen seit dem 17. Jhrdt. unser Verständnis von kreativen, künstlerischen Essensdarstellungen.

 

 

Nach vielen Versuchen, die richtige Fischsilhouette zu gestalten, bin ich final zu einer Form gekommen, die eine Mixtur aus Hai, Goldbrasse, Tunfisch und Delphin (alles gefährdete Arten) darstellt  (gezeichnet, ausgeschnitten, neu zusammengeklebt, gescannt und in seinen Konturen wieder neu zeichnerisch überarbeitet). Ergänzend kommen jetzt noch Flossen hinzu, die grafisch sehr differenziert und farblich abstrahiert zusätzlich das Spiel der freien künstlerischen Kräfte übernehmen und damit eine vielfältige Wahrnehmung beim Betrachter erzeugen. Diese eher trivialen Bildmotive lassen an die Pop Art erinnern.

 

Mit ihren echten Flossen können Fische allerdings so allerlei anstellen, falls sie ihnen, wie beim Finning abschnitten und ihre Körper über Bord geworfen werden, um Stauraum im Schiff zu sparen.  Sie wehren sich in der Regel mit Flossenstacheln gegen Angreifer, setzen sie als Begattungsorgan ein, fliegen mit ihnen übers und durchs Wasser und nutzen sie als Festhalteorgan. Manche Arten imponieren mit aufgerichteten Flossen einem Artgenossen, andere atmen damit Sauerstoff.

 

Die Funktion der Flossen ist fast so vielfältig wie ihre rund 32’000 wissenschaftlich beschriebenen Träger. Ganz nebenbei dienen sie aber auch der Fortbewegung. Ein Hauptmerkmal von Fischen sind ihre verschiedenen Flossen. Die Grundausstattung eines Fisches umfasst die jeweils paarigen Brust- und Bauchflossen, eine bis drei unpaarige Rücken- und jeweils eine Schwanz- und eine Afterflosse. Die Flossen machen undulierende, also wellenförmige Bewegungen und treiben den Fisch vorwärts. Mit den paarigen Brustflossen wird gesteuert. Die Evolution hat über die Jahrmillionen jede nur erdenkliche Weiterentwicklung der Flossen und damit die für jede Fischart geeignete Bewegungsweise hervorgebracht.

 

Die Kunst und der Mensch muss das im Zeitalter des Anthropozäns - des Zeitalters, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist - immer wieder deutlich machen und sich seiner Verantwortung bewußt werden!

 

https://www.sharkproject.org/kommt-das-importverbot-fuer-haifischflossen-in-grossbritannien/

 

https://www.prowildlife.de/blog/haifischflossen-raubbau-im-meer/

 

https://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/haie/haifischhandel-boomt

 

Ende Mai bis Ende Juni im Musikpavillon am Sandwall in Wyk.

Ende Juni bis Ende Juli                                             
                                                    Kann man Kunst erklären?        
                                                                                      Manche Künstler können und erklären das!                                                                                                   Wie z.B. Picasso!                                                                                                                                                    Einfach QR Code scannen !

   

Kann man Kunst erklären? Ja und nein! Je nachdem, aus welcher Perspektive man die Frage betrachtet.

 

Seit der Jahrtausendwende experimentierten viele zeitgenössische Künstler am Schnittpunkt von Kunst und Massenmedien. Durch die Möglichkeit der Reproduktion technisch erzeugter Bilder konnte man häufig Bezug auf bereits bestehendes öffentliches Bildmaterial nehmen. Dabei wurde die Debatte über die Kunst auch hinsichtlich ihrer Intermedialität verstärkt und die Integration anderer technischer Medien und die Rolle des Betrachters stärker in den Fokus gesetzt.

 

Mit dem neuen Blick aufs Meer, kann der Musikpavillon am Sandwall in Wyk auf Föhr die o.a. angeführten Thesen überprüfbar und anwendbar machen, wenn man denn als Zuschauer bereit ist seinen Wahrnehmungs – und Aktionsradius durch Partizipation zu erweitern, um sich selbst der Frage zu stellen:

 

Ist das Kunst oder kann das weg? Die Einschränkung durch den Sichtschutzzaun, der den Musikgenuss zusätzlich über die Luca-App steuert und Einschränkt, ist Sinnbild und Metapher zugleich. Die Kunst ist immer in Gefahr missverstanden und gleichzeitig ausgegrenzt und geschützt zu werden.

 

„Das Erkunden eines befremdlich-abenteuerlichen Raumes verbindet sich mit der Fähigkeit, einen neuen Blick auf die Welt zu werfen; was die Bereitschaft voraussetzt, anders hinzuschauen“ (Paolo Bianchi – Türen zum Wunderbaren) in: Staunen-Plädoyer für eine existenzielle Erlebensform)

 

Ich habe dabei bewusst den QR-Code als grafisches Bildmittel gewählt, um den neuen Blick aufs Meer gleichzeitig in Frage zu stellen und natürlich alle QR-Codes in ihrer optischen Gesamtheit zum Kunstwerk zu erklären. Die Interaktion, die dahintersteckt, in der die QR-Codes direkt zu Antworten von Künstlern führen, was den Kunst sein könnte, müsste wie ein Katalysator funktionieren, der ja durch konsequente Testung bei Gastgebern und Gästen auf der Insel in Covid-19 Zeiten deshalb auch kulturelles Zündpotential haben könnte.

Am Ende ist für jeden schließlich die Frage offen zu beantworten: Ist das Kunst oder kann das weg?

Ende Juli bis Ende August                                        Föhr wird Blauort

                                                                                      Spielerische Erinnerungen an den französischen Künstler Yves Klein

Ende August bis Ende September                           50 farbige Silhouetten

 

                                                                                       von Föhr ergeben eine neue Sicht auf Mehr!

FÖHR MEETS POP

als Schattenriss oder Silhouette

 

Es sind Begriffe aus der Malerei, Optik, Fotografie. Man bezeichnet damit den Umriss bzw. die Kontur einer Fläche oder die von dieser Kontur umschlossene Fläche, die sich dunkel von einem hellen Hintergrund abhebt. Das kann auch eine natürliche Kontur oder eine künstliche sein.

Ursprünglich seit dem 18. Jahrhundert bezeugt als Entlehnung aus dem Französischen silhouette (Schattenriss, Scherenschnitt). Der Begriff geht auf Étienne de Silhouette zurück, einen französischen Generalkontrolleur und Minister, der die Wände seines Schlosses mit selbstgemachten Scherenschnitten verzierte. Die damals entstandenen Scherenschnitte und Schattenrisse wurden (scherzhaft) so benannt, da sie als kostengünstige Variante von gemalten Porträts - das heißt Porträts à la Silhouette, nach der sprichwörtlichen Sparsamkeit von Silhouette - galten; später kam es zu einer Bedeutungsverallgemeinerung von „Umrisszeichnung“ zu „Umriss“

Dieser Umriss ist die Form für FÖHR MEETS POP, in der die Silhouette der Insel Föhr das künstlerische Spielmittel von Andreas Petzold im Musikpavillon am Sandwall mit dem neuen Blick aufs Meer darstellt.

 

Bis Ende September. 24 Stunden. Kein Eintritt – Einfach Pop-Art!

 ....... bis Ende Oktober           

Glaube-Liebe-Hoffnung

 

                                                                          Das Bild des Seemanns in der zeitgenössischen  Kunst.

                                                       ca. 50 popige Figuren einer Seefahrersilhouette beenden den neuen Blick aufs Meer.

30./31.10. 12.00-18.00                                           TATORTE KUNST in Wiesbadens Galerie- und Atelierszene. Zeitgleiche Teilnahme mit Liveschalte und kommunikativer Berichterstattung über FB/WhattsApp oder Webcam als „Kreativer Außenposten“ von Föhr aus. Arbeitstitel Art prêt-à-porter – Kunst von der Stange. Während der Abschlussparty können die Arbeiten über den Seemann, die neben der Präsentation in den Scheiben auch auf Kleiderbügeln hängen, direkt mitgenommen werden. Die Reihe Kunst/Kultur im Pavillon am Sandwall in Wyk auf Föhr ist damit vorerst beendet. www.tatorte-kunst.                                                                

 

 

                                                                                      Änderungen vorbehalten

 

 


 

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© Andreas Petzold #KUNSTEINS 2022