#ARTFITTERY

 

Kunst in unser Leben wie grüner Tee oder Fritz Cola.


Kunst und Kochbücher kann man nie genug haben. Sie führen zu Diskussionen, schüren Emotionen und generieren Reaktionen im Freundes- und Familienkreis. „Was, so´n Scheiß´ hängst Du Dir an Wand! Oder „so etwas ißt Du?“ wäre zumindest besser als gar keine Reaktion vor z.B.leeren Wänden oder dem ewigen Plakat aus dem Möbelhaus, oder, ode, oder?

Was bei Kleidung funktionieren kann, kann vielleicht auch den Kunstmarkt ein wenig beflügeln. „Curated Shopping“ nennt man dieses neue und zeitgemäßes Einkaufserlebnis, dass via www immer mehr Anhänger findet. Der Gedanke in eine Galerie, in ein Museum oder zu besonderen Events wie Kunstmessen zu gehen ist nur für ein bestimmtes sozialisiertes Publikum sicherlich sinnvoll. Für die anderen, die genau das nicht wollen und für ein jüngeres – weniger zahlungskräftiges Publikum - bietet der auf der Insel Föhr lebende Künstler Andreas Petzold (PAN) die Möglichkeit einen Großteil seiner Kollektion einerseits im Netz zu ordern oder bei privaten Artfitter-Partys an, seine Arbeiten zu beschnuppern, zu betasten und natürlich sehr genau anzuschauen, um sie schließlich schon einmal als Test über Couch, in der Küche oder im Schlafzimmer positionieren zu können. Und wo macht man so etwas? Am besten im Urlaub auf Föhr!

 

Kunst muss verwirren, blenden und verunsichern ist sein Credo. Aus diesem Grund mixt er „auf Teufel komm raus“. Die „Petersburger Hängung“ ist sein Markenzeichen. Alles geht. Vom Multiple, über die leger positionierte Grafik, vom Materialdruck bis zur gerahmten Postkarte mit Ikea-Rahmen. Das Ganze funktioniert wie eine riesige Visitenkarte inklusive Lebenslauf: Wo war ich, wen kenne ich, was kann ich mir leisten und wie süß sind eigentlich meine Kinder? Diese Fragen werden binnen Sekunden beantwortet, ohne dass danach gefragt worden ist. Dieses Selbstvermarktungsprinzip ist nicht neu, schließlich hing schon in unserem Kinderzimmer ein Winnetou-Poster neben der Ehrenurkunde von den Bundesjugendspielen.

Es geht um Identität und lückenlose Einordnung, um die Selbstvergewisserung des eigenen Wertes. „Wenn ich mein Leben an der Wand sehe, fühle ich mich lebendig. Nicht selten übrigens hängen zwei, drei Bilder leicht schief oder gleich ungerahmt an der Wand. Wer allerdings denkt, dass ihr Gestalter oder Dekorateur nachlässig ist, hat nichts verstanden: Die Petersburger Hängung ist kalkuliertes Understatement. Es geht darum, das Kunstwerk in den Alltag zu integrieren und vom Sockel runter ins pralle Leben zu stoßen – das oftmals wie eine soziale Plastik (Joseph Beuys) wirkt und dabei selbst zum Kunstwerk werden kann.

 

Ein Begriff rundet aktuell die Diskussion ab: „Hygge“ ! „Hygge“ hat seinen Ursprung nicht in der dänischen Sprache, sondern in der norwegischen, in der der Begriff so etwas wie „das Wohlbefinden“ bedeutet. Der Begriff tauchte erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts in der dänischen Schriftsprache auf und seitdem haben die Dänen sich den Begriff zu Eigen gemacht. Das Gute an „Hygge“ ist, dass es sich in alle Kontexte integrieren lässt. Auch in die Kunst.

 

Nur die Qualität muss stimmen. Und die überwacht PAN ganz persönlich. Ein Teil der Arbeiten läßt er durch eine Manukfaktur oder Druckerei herstellen. Die kleineren Drucke, Materialcollagen und Materialmixe entstehen sowieso in seinem Atelier auf Föhr. Und die kann man bei Artfitter gerne ordern.

 

 

 

www.kunsteins.de

ATELIER  K U N S T E I N S Strandstrasse 8

25938 Nieblum/Föhr

Kontakt

+49 151 750 89281

oder

pan[at]kunsteins.de

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© Andreas Petzold #KUNSTEINS 2019