100 Polaroids

100 Polaroids heißt das Projekt, das ich zu TATORTE-KUNST Ende Oktober im Fotostudio Werneke präsentiere.

Es war eigentlich ein Zufall beim Aufräumen im Studio. Ein Presseartikel des WK von Manfred Gerber aus dem Jahr 1995 und in gleicher Schublade einige Selbstzeugnisse und erste künstlerische Versuche mittels Polaroidkamera. Einem ersten Versuch der Dokumentation, dass man in seiner Umgebung existiert und es schließlich wenige Sekunden später durch die Bildwerdung bestätigt bekommt. Unter der Prämisse „alles ist Kunst und jeder ist ein Künstler“ sind die Ergebnisse aus meiner heutigen Perspektive eher fragwürdig und mangelhaft.

 

In Zeiten von Selfie und Smartphonekommunikation eher ein Relikt vergangener Zeit. Denkst Du oder ich! Retrovarianten, wie Instant Snap, Instax und Apps kursieren durch die Märkte und Social Networks und spielen kreativ mit vergangenen Gehversuchen einer spontanen Fotografie. Ich habe mich deshalb auch erneut der Thematik angenommen. Nicht aber der fotochemisch-mechanischen Technik, sondern dem Format, dass mich seit meiner Kindheit und Jugend in allen Facetten meines Lebens begleitet hat. Und diese Wirkung (Klein-Kunst) interessiert mich insbesondere, im optischen Wettstreit der Acryl-AluDibond & Hochglanzfotos von LUMAS, Whitewall und Co.!

 

Ich habe dabei das Polaroidformat mit dem etwas breiteren weisen Rand im unteren Teil auf meine Skizzen, Zeichnungen, Fotografien und digitalen Arbeiten übertragen. Herausgekommen ist ein Projekt, dem ich den Titel: 100 Polaroids.

 

Aus einer Vielzahl von katalogisierten, gespeicherten und in Mappen abgelegten Arbeiten habe ich ein digitales Archiv eingerichtet, wo ich meine Arbeiten im Polaroidformat abgespeichert habe. Nach dem Einscannen übertrage ich die Maske des Polaroidformates 10 x 12 (innen 8 x 8 cm) auf meine digitale Datei als neue Ebene und erreiche dabei im Zufallsprinzip eine Bildbegrenzung, die ich nur noch durch Verschieben nach links oder rechts verändern kann. Sicherlich gibt es vielfältigere Gestaltungsformen mit Hilfe von Apps, aber mir hat die Methodik völlig gereicht. Einige der Arbeiten habe ich mit Filtern bearbeitet, sie verzerrt oder gespiegelt, um den Reiz für mich erneut zu steigern. Dabei sind überraschende Bildideen entstanden. Oder ? Look at 100 Polaroids in the near futur!

 

 

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