SAIMONS - Föhrs kleines Restaurant 2026

NEW FISH IN TOWN 2026

Fish´n Ships

im SAIMONS in Nieblum

Kein Genre in der bildenden Kunst ist so stark geprägt, wie die Landschaft am Wasser. Dort am Ufer während eines ruhenden Tages unter einem leicht bewölkten Himmel  in die Ferne schweifen und die Seele baumeln lassen, ruft nur allzu schnell die zahlreichen Urlaubsbilder reproduzierter Naturklischees hervor, die nur noch durch Naturgewalten und ihrer Darstellung in der bildenden Kunst übertroffen werden kann. Das ist die eine Seite des Blickes.

 

Die andere Seite nimmt zusätzlich zwei der wesentlichsten Spezies, die das  Wasser nutzen, in den Fokus. Fische als Bewohner einer unendlichen Wasserwelt unterhalb des Wasserspiegels und Schiffe, von Menschenhand gesteuert, oberhalb dieser Welt,. Es bleibt deshalb nicht aus, dass gerade in Hafenstädten und in Urlaubsorten, Menschen diesen vielfältigen Blick aufs Wasser schätzen. Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen haben sich deshalb dieser Blicke verstärkt angenommen und eine vielfältige Bilderwelt geschaffen, die eine kaleidoskopartige Einblicke sichtbar machen. Mich eingeschlossen.

 

Ich habe in den letzten Jahren diese beiden Themen gezielt unter den Aspekten Pop-Art untersucht und durch unterschiedliche Werksphasen begleitet und sichtbar gemacht. Fish´n Ships wird daraus 2023/24 zum Synonym für maritime Pop-Art.

 

Aktuell im SAIMONS - Föhrs kleinem Fisch-Restaurant in Nieblum zu sehen. Zu den optischen kommen die gustatorischen Highlights mit z.B. Saimons Backfisch | Kartoffel-Specksalat | Gurkensalat | Sauce Tatar

 

SAIMONS - Föhrs kleines Restaurant 2020

                        "New fish in town 2019 !"

weitere Hintergrundinformationen gibt es im u.a. PDF Dokument Küche und Kunst

 

 

Küche und Kunst 2019.pdf
PDF-Dokument [506.4 KB]

Lebensmittel sind die organische Grundlage unserer Existenz und damit die Basis unserer Kultur. D. h., das im Rahmen dieser kulturellen Identität auch Künstler sich des Themas unter dem Begriff Eat Art zu eigen gemacht haben. Wie kaum eine andere künstlerische Kategorie erweitert deshalb gerade die Eat Art unseren sinnlichen Wahrnehmungshorizont, indem sie uns direkt mit allen, insbesondere den gustatorischen Sinnen konfrontiert. Lebensmittel, deren Verarbeitung und Einnahme führen zu elementarer Lebenskraft, ihr Verlust oder ihre Verweigerung zum Tod. Aus diesem Grund haben sich Künstler dieser Thematik gewidmet, wobei die Eat Art sich nicht allein der Kunst der Feinschmeckerei widmet, sondern auch viele andere Facetten erarbeitet und sichtbar macht, was wir tagtäglich als Notwendigkeit unseres kulinarischen Handeln sehen – nämlich das Essen. Individuelle Vorlieben und Abneigungen, gesellschaftliche Codes, intime Momente, küchentechnische Experimente und öffentliche Repräsentation sind nur einige der Partituren, die die Eat Art spielen kann.

 

Künstlerkollegen wie Joseph Beuys, Dieter Roth, Peter Kubelka und Daniel Spoerri haben bereits anhand von Objekten, Installationen und Filmen die Verwendung von Lebensmitteln in der Kunst von den 1960er Jahren bis heute impliziert und dabei nichts an Faszination eingebüßt: In ihren Arbeiten reflektierten sie die Nahrungsaufnahme als Mittel der Identitätsstiftung sowie die Produktion, Verwertung und den Konsum von Lebensmitteln in einer globalisierten Gesellschaft.

 

Die Ausstellung „New fish in town" – Annäherung an den Fisch - greift die Ideen der Eat-Art auf und verbindet den kulinarischen Schaffensprozess des Kochs mit dem kreativ Gestaltungsprozess des Künstlers.

 

Dabei wurden Doraden als Fish-Models für fotografische und malerische Studien verwendet. Herausgekommen sind einzigartige Fischbilder, die die Symbiose zu den Fischtellern im Saimons herstellen und zum gustatorischen den optischen Genuss verstärken.

 

 

weitere Hintergrundinformationen gibt es im u.a. PDF Dokument Küche und Kunst

 

 

https://www.shz.de/lokales/insel-bote/fisch-im-fokus-id20888107.html

 

Die nach unten folgenden Bildern zeigen die Hängung im Saimons 2018

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