HANS CHRISTIAN ANDERSEN

 

Vor 150 Jahren starb Hans Christian Andersen, doch seine Märchen wie "Die kleine Meerjungfrau" oder "Das hässliche Entlein" berühren bis heute: Sie erzählen von Außenseitern, Sehnsucht und menschlichen Schicksalen. Seine Scherenschnitte, von denen es etwa 1000 geben soll, zeigen Andersen als bildenden Künstler, der auch Reiseskizzen, feingliedrige Zeichnungen und Collagen anfertigte.

 

 

https://www.nordseetourismus.de/vhs-hans-christian-andersen-eine-erinnerung-zum-150-todestag

 

https://friesennetz.de/events/362646?srsltid=AfmBOop7Y0YSs54_4m7Jo--2AjQDrE9SITcfEJckW0-4PwIsBIF_dPZ4

 

Positionen zu Hans Christian Andersen

 

Vom Außenseiter seiner Zeit zum gefeierten Künstler!

Subtile Gesellschaftskritik mit zeitloser Wirkung

Ein Leben voller Ängste und Exzentrik

Märchen mit Tiefgang für Kinder und Erwachsene

Das Erbe Andersens, das um die Welt geht.

 

Disney machte Andersens Märchen weltberühmt: "Arielle, die Meerjungfrau" basiert auf "Die kleine Meerjungfrau". Und auch die "Schneekönigin" bezieht sich auf Andersen. Die Meerjungfrauenstatue in Kopenhagen ist Insta-Motiv weltweit geworden. Mit seinen Märchen hat Andersen auch die Literaturwelt beeinflusst. Oscar Wild (1854-1900), August Strindberg (1849-1912), Thomas Mann (1875-1955) und Franz Kafka (1883 -1924) haben sich auf Andersen bezogen. Auch bildende Künstler wie Henry Matisse (1869-1954), Max Ernst (1891-1976), Asger Jorn (1914 - 1973 "Das beunruhigende Entlein") und Edvard Munch (1863-1944) haben sich inspirieren lassen. Bereits in den 1980er Jahren hatte Andy Warhol (1928-1987) Andersen mit einer Reihe von Farbsiebdrucken gewürdigt. Die Pet Shop Boys, Kate Bush, Erasure oder Sigur Rós haben sich mit der zeitgenössischen Popmusikszene und Andersen identitifiziert. Das Cover der Pet Shop Boys "The Most Incredible Thing" basiert auf einem Scherenschnitt von HCHA.

 

 

Hans Christian Andersen hat die Welt verzaubert, weil er das Menschliche hinter dem Märchen sichtbar machte. Seine Figuren leiden, sehnen sich, hoffen - genau wie wir. 150 Jahre nach seinem Tod sind seine Geschichten noch immer lebendig, weil sie mehr sind als Märchen: Sie sind ein Spiegel unserer eigenen Seele, unserer Wünsche und unserer Gesellschaft. Mit einer nächtlichen Ausstellungseröffnung mit Schere und Taschenlampe konnten Gäste der vhs-Insel Föhr während einer öffentlichen Veranstaltung ein Genre Andersens kennenlernen, das Scherenschnitt heißt. Ich habe im Rahmen eines Vortrages Hans Christian Andersen, der übrigens 1844 Föhr besucht hat, zum 150 Todestag auch als bildenden Künstler gewürdigt. Gäste konnten dabei von mir adaptierte Scherenschnitte im Stile Andersen scherenschnittartig aus ihrer Silhouette befreien und völlig neu interpretieren. Der Höhepunkt war in der Dunkelheit die Eröffnung der Ausstellung mit Taschenlampe und Handy im ehemaligen W.D.R. Flaggenhäuschen, als „Wunderkammer“ einer der kleinsten Ausstellungsorte in Nordfriesland.

Adaptionen zu Hans Christian Andersens Scherenschnitte

Siehe auch: www.kunsteins.de/hch/  

5m² Wunderkammer

Ehem. W.D.R. Flaggenhäuschen

Am Binnenhafen

25938 Wyk/Föhr

 

bis 15.01.2026 24 Stunden einsehbar!

 

 

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