DAS IST KEIN

NOLDE!

 

 

 

 

 

 

Das ist kein Nolde, Rembrandt oder Picasso! In der Tat. Es sind Fragmente von alten Kalenderblättern, Kunstzeitschriften, Ausstellungsflyern oder Kunstkataloge, die auf bildende Kunst verweisen. Als Collage, als Cut oder Stanzarbeit kann man allerdings neue Bilderwelten schaffen, die das Hirn verwirren. Und Verwirren ist Teil unseres Sehens, dass das Gehirn, wie den Geschmack, steuert.

 

Alles, was wir sehen, existiert ausschließlich in unserem Kopf. Und dort geschieht alles, was wir mir unserem Körper erleben. Die Wahrnehmung. Es ist, als wären unsere Augen und alle anderen Sinnesorgane zusammen mit dem Gehirn, eine Art Videoprojektor und die uns umgebende Welt nichts anderes als eine riesige Leinwand, die uns ständig mit Informationen versorgt, ob wir es wollen oder nicht. Unsere Rezeptoren erhalten ständig bedeutungslose Informationen, deren über die Interaktion mit der Welt festgelegte historische Zuordnung in unserem Gehirn abgespeichert und dann wieder als subjektive Version der Information gespiegelt, reflektiert und projiziert werden.

 

Somit sind wir auch in der Lage zu sagen, „Das ist kein Jim Beam!“   Die Redewendung stammt ursprünglich aus einem Werbespot, in dem ein Mann in einer Bar einen Whiskey bestellt. Der Barkeeper schenkt ihm ein Glas ein, der Gast probiert es und sagt: „Das ist kein Jim Beam“, woraufhin er die Bar verlässt und die anderen Gäste rätseln, was sie gerade getrunken haben. Die Aussage spielt humorvoll auf die Erwartungshaltung des Konsumenten an, dass das Getränk eine bestimmte Marke sein sollte, und markiert den Moment der Enttäuschung oder Überraschung. Oder auf die Kunst fokussiert: „Das ist kein Nolde!“

 

Die Serie „Das ist kein Nolde! zeigt uns kreative Beispiele des menschlichen Verwirrspieles, das uns unser Auge und unser Gehirn möglich macht! Lassen wir uns einfach darauf ein und lernen hinzu!

 

 

 

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© Andreas Petzold #KUNSTEINS 2026